Frank Jablonski

Kultur in Nordrhein-Westfalen – vielfältig, nachhaltig sozial

Kultur lebt von Vielfalt und schafft Freiheit. Zwischen Erkenntnis, Erbauung und Unterhaltung entstehen freie Räume, die Menschen zusammenführen können. Hier werden grundlegende Fragen verhandelt: Wie wollen wir leben? Welche Werte verteidigen wir? Wie stellen wir uns die Zukunft vor? Ich bin der festen Überzeugung, dass Kultur allen Menschen Freiraum geben kann – und muss! 

Kultur von Allen für Alle; fair, divers, inklusiv und sozial.

In Kunst und Kultur findet der ganze Blumenstrauß der Menschheit Platz.

 

Ich stelle mich klar gegen alle Versuche den Kunstbegriff zu verengen, politischen Einfluss auf Institutionen, Jurys, Künstlerinnen und Künstler auszuüben oder Menschen aus dem Kunstbereich auszuschließen!

Die Verfassung gilt für alle Menschen und die Freiheit der Kunst darf unter keinen Umständen angegriffen werden! Wir brauchen Jede und Jeden um unsere Kultur in NRW zu fördern, zu erhalten und jeden Tag neu zu erfinden.

Gelebte Vielfalt in NRW

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Kein anderes Bundesland bietet dafür so exzellente Voraussetzungen wie NRW. Zwischen Rhein und Weser haben Pina Bausch, Ludwig van Beethoven, Rosemarie Trockel, Clara Schumann, Heinrich Böll, Nico, Can oder Jaques Offenbach, um nur sehr wenige zu nennen, gewirkt und gelebt.

 

In den Dritten Orten, den Museen, den Theaterhäusern, den soziokulturellen Zentren, den Galerien, den Konzertsälen, findet Kultur genauso selbstverständlich statt wie bei der Community Musik, auf der Straße, in den Clubs oder auf Festivals.

 

Deshalb setze ich mich dafür ein, dass unsere Kulturlandschaft in NRW so vielfältig bleibt, wie sie ist. Deswegen stand unser erster GRÜNER kulturpolitischer Antrag in dieser Legislatur ganz im Zeichen der Förderung von Diversität in allen kulturellen Sparten.

Verantwortung & Nachhaltigkeit

Die Klimakrise und die Zerstörung der Umwelt betreffen auch und grade die Kunst und Kultur sowohl praktisch als auch inhaltlich. Es gibt innerhalb der Gemeinschaft der Kulturschaffenden eine hohe Bereitschaft, sich diesen drängenden Problemen zu stellen und sie zu lösen. Im öffentlichen Fokus stehen dabei die – häufig energetisch sanierungsbedürftigen – Kulturbauten, die Verkehrsbelastungen durch Gastspiele, die Anreise des Publikums oder aus allen Winkeln der Welt zusammengetragene Sonderausstellungen.

 

Neben diesen offensichtlichen Herausforderungen gibt es aber noch zahlreiche weitere, die erst bei näherer Betrachtung der Produktionsbedingungen deutlich werden. Deshalb haben wir die Ausbildung zu Transformationsmanager*innen wie auch Informationsportale wie Kultur-Klima ins Leben gerufen. Den Kampf gegen den Klimawandel als große Aufgabe unserer Zeit haben wir auch im Kulturbereich aufgenommen und wir werden ihn weiter fortsetzen.

Soziale Verantwortung

Die unterschiedlichen kulturellen Sparten arbeiten und wirken unter grundlegend verschiedenen Bedingungen. Die Arbeitsbedingungen eines Programmkurators in einem Kulturzentrum im ländlichen Raum unterscheiden sich beispielsweise fundamental von denen einer Intendantin eines unserer großen Theaterhäusern oder eines Pädagogen in einem großstädtischen Museum. Deshalb stehe ich im engen Austausch mit den Kulturverbänden, wie auch mit den Künstlerinnen und Künstlern, um passgenau deren Arbeitsbedingungen bestmöglich zu verbessern.

Die zum 01. Januar 2026 erfolgte allgemeine Einführung von Honoraruntergrenzen in allen mit Landesmitteln geförderten Projektlinien war mir deshalb ein hervorgehobenes persönliches Anliegen.

 

NRW war das erste Bundesland, das faire Honorare in der Kultur eingeführt hat, was die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Künstlerinnen und Künstler spürbar verbessert hat.

 

Gleichzeitig setze ich mich, auch in dieser schwierigen Haushaltssituation, für eine bessere finanzielle Planbarkeit in der Kultur ein. Kultur braucht Verlässlichkeit und Planungssicherheit.

Künstliche Intelligenz in Kunst & Kultur

Spätestens mit der Einführung der prominentesten generativen KI, ChatGPT, wurde der Allgemeinheit der kulturpolitisch Interessierten deutlich, was Expert*innen bereits seit langer Zeit prognostiziert haben: Dass die Auswirkungen von KI auf Kunst und Kultur immens sein werden. Deshalb habe ich den bundesweit ersten Antrag zu den Auswirkungen von KI auf Kunst und Kultur gestellt, der von allen demokratischen Fraktionen im Landtag von Nordrhein-Westfalen mitgetragen wurde.

 

In der darauffolgenden Expert*innen-Anhörung wurden die Chancen und Risiken von KI analysiert und erläutert, was den Weg zur Gründung des bundesweit ersten KI-Kompetenznetzwerks in der Kultur geebnet hat. Die Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz ist äußerst dynamisch und wird nie abgeschlossen sein, weshalb wir die weitere Entwicklung eng begleiten und die Künstlerinnen und Künstler in diesem Transformationsprozess konkret

unterstützen werden.